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Aussage von Dr. Kirklies bestätigt

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Die Aussage von Dr. Kirklies wird vom Auditorium bestätigt!

Jar-Contra berichtete bereits hier am 11.10.2005 über eine skandalöse Geringschätzung der Fliegerärzte von Dr. Andreas Kirklies (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) :
Fliegerärzte sind für uns nichts - ich korrigiere, gar nichts“ und „Fliegerärzte haben keine Rechte – nur Plichten“

Diese Äußerung von Dr. Andreas Kirklies erzeugte nicht nur in Kreisen des Fliegerarztverbandes Nordrhein-Westfalens sondern auch auf Bundesebene in Luftfahrerkreisen jede Menge berechtigter Verwunderung.

Auf der Seiten des Fliegerarztverbandes übte man sich nach dem entsprechenden Teildementi des Leiters des Luftfahrtbundesamtes, Herrn Ulrich Schwierczinski, sowie der Klarstellung von Seiten des Ministeriums, "dass sich die Rechte und Pflichten eines Fliegerarztes aus den Durchführungsverordnungen ergeben" in Fairplay:
"Es ist nicht unsere Absicht, mit diesen Zitaten Herrn Dr. Kirklies oder das LBA zu verunglimpfen. Wir wollen lediglich aufzeigen, dass das Verhältniss zwischen Fliegerärzten und LBA nicht ohne Spannungen ist. Da dies in den Zitaten deutlich zum Ausdruck kommt, hatten wir sie hier veröffentlicht. Wir werden uns auch in Zukunft nicht an einer Kampagne gegen Herrn Kollegen Dr. Kirklies oder das LBA beteiligen. Aus diesem Grunde haben wir das Zitat vorerst glöscht."

Der in dieser Situation im Gegensatz zu Herrn Dr. Andreas Kirklies auf Besonnenheit bedachte Vorsitzende des deutschen Fliegerarztverbandes Dr.med.Ludger Beyerle recherchierte daraufhin im Auditorium, dabei ergab sich: "Unsere Recherche bei dem Lehrgangsteilnehmer, der die Feststellung des Herrn Dr. Kirklies - zusammen mit Kollegen im Umkreis - gehört hat, ergab: Der Lehrgangsteilnehmer bleibt - auch im Lichte der Entgegnung des Herrn Dr. Kirklies - bei seiner Feststellung." Quelle DFV

Man fragt sich berechtigterweise, wie ein Mitarbeiter einer Bundesbehörde, hier der Herr Dr. Andreas Kirklies, in der vorgefallenen Form agieren darf, ohne dem Ansehen dieser Behörde in der Öffentlichkeit massiven Schaden zuzufügen. Wir fürchten, solange im Dezernat L5 des Luftfahrtbundesamtes keine personelle Änderung stattfindet, wird die Abteilung L5 Luftfahrtmedizin den Ruf in der fliegerischen Öffentlichkeit maßgeblich bestimmen.

Der Leiter des Luftfahrtbundesamtes wäre sicherlich gut beraten, sowohl für das Ansehen seiner Behörde als auch aus Fürsorgepflicht als Dienstherr und personell Verantwortlicher sich für eine adequate personelle Anpassung einzusetzen.

Für eine Festanstellung bei der EASA sind sicherlich qualifiziertere Mitarbeiter gesucht.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:52 Uhr