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Eurocontrol: Aus für den Segelflug in Deutschland

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Nach den Pl?nen der Eurocontrol unter dem Namen 'Single European Sky' kann die Fliegerei ohne jede Freigabe oder Mode-S Transponder oberhalb 2500 oder 3000 ft sp?testens 2009 als Geschichte angesehen werden. Die Pl?ne, die 2005 mit 4 J?hriger Umsetzungsfrist auf dem Tisch lagen, wurden im 'ASM Workshop on airspace classification am 01/02/2006' erneut best?tigt. Demnach sollen nur noch zwei Luftraumkategorien 'U' (=Unknown, Unbekannt), sowie 'K' (=Known, Bekannt) existieren. Verkehr im Luftraum 'K' fliegt ausschliesslich mit Mode-S Transponder, sehr wahrscheinlich nur nach Freigabe, sowie kostenpflichtiger Luftraumbenutzung.

In einem europ?ischen Alleingang wischt die Eurocontrol damit offenbar die ?ber Jahre gewachsenen und international bew?hrten ICAO Luftr?ume vom Tisch. Das Ausma? der Verw?stungen ist diesem Dokument zum unteren Luftraum (Eurocontrol) zu entnehmen. Wie dort zu lesen ist, sollen innerhalb von 4 Jahren (vermutlich ab 2005 gerechnet) alle L?nder zusichern, da? der Luftraum unter FL95 unter die entsprechenden Regulierungen von Artikel 4 u.5 mit Verweis auf Artikel 6 f?llt (dick gedruckt S. 13). Es wird weiterhin nur von den beiden Kategorien 'Known' und 'Unknown' Airspace gesprochen. Ohne Transponder und Kontrolle wird der Verkehr als 'Unknown' sprich unbekannt angesehen, und genau das ist das Problem da in manchen L?ndern, vorallem aber in Deutschland, auch IFR Verkehr dort verkehrt.

Auf Seite 4 unten liest man dass die Br?sseler Kommision einm?tig die Regeln wie im jetzigen Klasse E f?r den unteren Luftraum f?r den kontrollierten Luftraum unterhalb 195 zur?ckgewiesen hat. Am Ende des Dokuments werden f?r casino pa natet den Luftraum unterhalb FL95 dieselben Regeln gefordert, Artikel 5 und 6 f?hren diese weiter aus: Transponderpflicht und eben ATC Clearance, also Freigabe. Man kann dazu sagen, da? Deutschland derzeit neben wenigen online slots anderen Staaten eine Ausnahmerolle spielt, in sehr vielen L?ndern wird der Luftraumzugang sehr viel restriktiver gehandhabt. Mischverkehr von IFR und transponderlosem VFR Verkehr sind dort schlichtweg nicht denkbar.

Gefordert werden daher Regeln wie beim jetzigen Luftraum D, eher sogar C und da darf man derzeit eben nur mit Freigabe einfliegen. In welchem Luftraum dann ohne Freigabe und Mode-S zu fliegen ist, kann nun leicht im obigen Bild zu ersehen sein, das ist dann der jetzige Luftraum 'G', derzeit bis maximal 2500 ft. Kein IFR Verkehr ist dort derzeit zugelassen. Sehenden Auges, S.3 unten, trauert man den Segelfliegern hinterher, die ein solch 'leichtes Equipment' heute nicht haben. ("such lightweight Equipment does currently not exist"). Da? diese Grenze nach der Harmonisierung nicht bei tolerablen 10.000 ft liegen wird, lassen S?tze wie der obige schon jetzt ahnen. Werden es 2500 ft, oder 3000 ft sein, oder ganze 5000 ft?

Zwar sind inzwischen f?r ca. 2800 EUR zzgl. Einbau entsprechende Transponder auf dem Markt, welche die Anforderungen beim Segelflug in Bezug auf Gewicht und den Stromverbrauch einhalten w?rden, jedoch fordert Deutschland eine < Zurück   Weiter >

Zuletzt aktualisiert am Montag, 25. Mai 2015 um 21:11 Uhr