AOPA-USA reagierte sofort auf Medienberichte

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Piloten streiften mit ihrer Cessan 150 den Himmel über Washington, D.C. und veranlassten eine Evakuierung des White Houses, des Capitols und des Höchsten Gerichts der USA. Die Maschine hatte ihren Flugplan nicht sauber eingehalten.

In den Stunden nach dem Zwischenfall hat der AOPA Präsident Phil Boyer sich sofort mit den Medienexperten der AOPA darauf konzentriert die fehlerhafte und konzeptlose Berichterstattung bei diesem Ereignis zu korrigieren.

Die AOPA-Leute sprachen mit den Medien-Vertretern, incl. CNN, ABC und NBC um die teilweise abenteuerlichen Meldungen von sogenannten Luftfahrtexperten zu berichtigen:

„Eine Cessna 150 ist ein extrem kleines zweisitziges Flugzeug. Selbst vollgeladen wiegt es weniger als ein Honda Civic (oder ein Polo). Das Flugzeug ist einfach nicht in der Lage einen Schaden anzurichten“ sagte Boyer. „Was wir sagen können, ist, dass die Piloten einfach einen Fehler gemacht haben, und sich in dem sehr komplexen und hoch überwachten Luftraum verflogen haben.“

Einen solchen Kommentar von Verbandsseite hätten wir uns auch sofort nach dem Motorsegler-Irrflug über Frankfurt gewünscht. Die damals als Krisenmanager hochstilisierten Politiker hätten genauso auf die reale Gefahr hingewiesen werden sollen.

Mit Hysterie werden keine Problem gelöst oder gar Terroristen bekämpft.

Und die Reaktion der Behörden in den USA ? Sie haben registriert, dass es ein Versehen war und dass ein Terrorakt zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt war.

Zurück zu "normal" !

Kein Pilot möchte in der Haut der beiden Piloten stecken, insbesondere möchte sicher niemand mit dem Fluglehrer tauschen; aber die anderen x00'000 Privatpiloten Amerikas werden nicht in Sippenhaft genommen.

js
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. Januar 2006 um 23:19 Uhr