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Twenny: Botschafter des Luftsports

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DEMO-Fliegerchen Twenny Absurde Regelungen und ausufernde B?rokratie bedrohen den Luftsport in Deutschland. Das zeigt sich inzwischen daran, da? die Mitgliederzahlen in den deutschen Luftsportvereinen, allein in den letzten beiden Jahren um ?ber 10% gesunken sind. Die deutschen Luftsportler und Privatpiloten sehen sich in massiver Weise zunehmend ?berreglementierungen ausgesetzt, die immer unertr?glicher werden. Die wesentlichen Gr?nde dieser Entwicklung sind die Botschaft welche Twenny vermitteln m?chte, das sind:

Mit im Gep?ck hat Twenny einen Beipackzettel, sowie ein Schnupperticket, das die Abgeordneten zu einem Gespr?ch z.B. bei einem Rundflug einladen soll.

Spenden f?r Twenny werden nicht mehr ben?tigt! Danke an alle Spender!

Insbesondere drei Bereiche machen den Luftsportlern das Leben schwer:

1. Medizinische Tauglichkeitsanforderungen

In Deutschland werden an einem Segelflieger die gleichen medizinischen Anforderungen gestellt wie an einen Jetpilot oder Kapit?n einer Airline. Das ist einmalig in der Welt. Ursache daf?r ist die Einf?hrung von JAR-FLC 3. Diese Regeln sollen europaweit f?r gleiche Voraussetzungen im kommerziellen Luftverkehr sorgen. Obwohl ausdr?cklich nicht f?r den privaten Luftverkehr konzipiert, werden die Regeln in Deutschland auch f?r den Luftsport angewendet. Dazu wurden sie durch ?bersetzungsfehler und durch "deutsche Gr?ndlichkeit" maximal zum Nachteil der Betroffenen formuliert. Teuere Sondergutachten sind bei minimalen Normabweichungen notwendig. Dabei zeigen Untersuchungen verschiedener Organisationen allerdings, da? medizinische Ursachen bei Unf?llen in der Luftfahrt nahezu keine Rolle spielen.
Mehr zum Thema auf unserer Unterseite zum Thema Flugtauglichkeit.

2. Zuverl?ssigkeits?berpr?fungen

Von Luftsportlern wird gefordert, regelm?ssig "freiwillig" eine Zuverl?ssigkeits?berpr?fung zu beantragen. Dabei wird unter anderem in den Archiven des BND, in den Stasi-Archiven und in sonstigen Beh?rden nach Punkten gesucht, die f?r eine Unzuverl?ssigkeit des Piloten sprechen. Es gibt keine verl?sslichen Kriterien. Das Ergebnis der ?berpr?fung mu? dem Piloten nicht einmal unbedingt mitgeteilt werden. Die Praxis der ?berpr?fung ist wie der Schiessbefehl im LuftSiG nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Ausl?ndische Piloten und Piloten mit ausl?ndischer Lizenz werden nicht ?berpr?ft. Ein Sicherheitsgewinn durch die Regelungen nicht erkennbar. In allen F?llen wird eine enorme B?rokratie aufgebaut. Allein f?r die Zuverl?ssigkeits?berpr?fungen werden ganz neue Beh?rdenabteilungen geschaffen. Die Kosten f?r die Luftsportler werden unangebracht erh?ht.
Mehr dazu auf unseren Unterseiten zum Thema Zuverl?ssigkeits?berpr?fungen.

3. Einschr?nkung des Luftraumes

Um Sicherheit vor Terrorismus zu gew?hrleisten, werden immer ?fter gro?e Teile des Luftraumes gesperrt. Die Beh?rden glauben, Einrichtungen, wie Atomkraftwerke oder das Regierungsviertel in Berlin, Veranstaltungen, wie die Fu?ball WM 2006, durch Flugbeschr?nkungsgebiete vor Terroristen sch?tzen zu k?nnen. Diese Gebiete gelten aber nur f?r den Verkehr nach Sichtflugregeln und damit ?berwiegend f?r Kleinflugzeuge. Diese sind aufgrund ihrer Gr??e, ihres Gewichtes und der Zuladung aber ?berhaupt nicht f?r terroristische Anschl?ge brauchbar. Kein Terrorist wird sich durch irgendein Sperrgebiet von seiner Tat abhalten lassen. Eine weitere Bedrohung ist die Privatisierung der Luftverkehrskontrolle mit kommerziellen Interessen am Luftraum.
Mehr dazu auf folgenden Unterseiten zum Thema Luftraum.

Bitte helfen Sie uns dabei, daf?r zu sorgen, da? wieder Augenma? angewendet wird und das Handeln an die Realit?t angepasst wird. Unser Positionspapier mit Forderungen, welches alle Punkte enth?lt, befindet sich hier.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Oktober 2013 um 10:22 Uhr