Luftsicherheitsgesetz und Irrflug

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Luftsicherheitsgesetz,die moderne Form des Gesetzes "zur Behebung der Not von Volk und Staat"

Wie kam es eigentlich dazu?

Medienwirksam iniziiert nutzte man den Irrflug einer Dimona über Frankfurt, die von einem psychisch erkrankten Mann am 5.Januar 2003 vom Segelfluggelände Babenhausen entwendet wurde, als propagandistisches Mittel zur Beratung und Verabschiedung des Luftsicherheitsgestzes, das seit wenigen Tagen in Kraft ist.

Seit dem Frankfurter Ereignis wahrte die Politik jede Chance, um zu beteuern, wie gefährdet unser Land sei. JAR Contra stimmt zu, aber die eigentlichen Gefahrenquellen werden nicht genannt. Bewusst verschwieg man die fliegerische Vorgeschichte des Piloten:

Im Jahr 1994 fragte dieser junge Mann, sein Name ist Franz Strambach auf dem Segelfluggelände Heppenheim/Landesgrenze nach Gastflügen bei zwei dort fliegenden Segelfluggruppen nach. Er zeigte starkes Interesse an der Ausbildung zum Piloten. Ihm wurde empfohlen, auf Grund seines Auftretens und Verhaltens nicht am ortsansässigen Verein Mitglied zu werden. Somit suchte er um Mitgliedschaft im zweiten Verein am Platze nach. In diesem wurde er Mitglied, man machte ihm aber auch hier klar, dass für den Luftsport nicht geeignet sei. Auffällig war, dass seine Mutter Ruth (74), diejenige war, die sehr starken Einfluss auf ihn nahm. Man war sich ihm Klaren, dass er nichtdie Reife besaß, Luftsport zu betreiben. Deswegen empfahl man ihm auf Grund seiner Physis (Übergewicht) und seiner Psychevon seinem Ansinnen Abstand zu nehmen, was dann auch geschah. Hier funktionierte die Eigenverantwortung des Vereins.

JAR Contra fragt sich allerdings, wie es dann zu dem Frankfurter Ereignis kam.

Die Antwort ist an fünf Fingern abzuzählen. In der Nähe Frankfurts gibt es mehrere Verkehrslandeplätze mit dort ansässigen kommerziellen Flugschulen, die zum Motorpiloten ausbilden. JAR Contra stellt fest, dass besagter Pilot einen PPL A erworben hatte, die Lizenz besaß er jedoch jedoch nur zeitweilig. Zwei Jahre später, nachdem der PPL bereits verfallen war, kam es zu dem unglücklichen Ereignis des geistesgestörten Mannes. Wohlgemerkt ohne gültige Lizenz. Somit hätten hier selbst strengste Kontrollen nicht ausgereicht, denn der Mann hat ohne Lizenz unter Gebrauch einer Schusswaffe, sich den Zugang für sein Vorhaben verschafft.

Jar Contra fordert: Weg mit der Luftsicherheitsüberprüfung für alle Luftsportler. Wir sind uns um unsere Eigenverantwortung für unsere Sicherheit bei der Ausübung unserer Sportart bewusst.. Vom Luftsport geht keine Terrorgefahr aus. Sehr viel leichter und wirkungsvoller lässt sich ein Fahrzeug mit Sprengstoff beladen, und zur Hauptverkehrzeit vor dem Regierungsgebäuden plazieren. Ein Motorsegler mit 50 Litern Sprit an Bord und einen Gewicht von 650 kg, hätte ohnehin nur minimalen Schaden angerichtet.

Maßnahmen ähnlich denen nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 weisen wir als Luftsportler ausdrücklich zurück.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. März 2005 um 22:02 Uhr