Jens Plusczyk unterstützt die Twenny-Aktion von JAR-CONTRA

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In einer kämpferischen Eröffnungsrede, die man in dieser Form nicht erwartet hatte, stellte Jens Plusczyk die die Sportfliegerei einschränkende Gesetzgebung in den Mittelpunkt. Sie entsprach der Stimmungslage der anwesenden Vereinsvorstände und Mitglieder des Hessischen Luftsportbundes.
Dies war Balsam auf die Seelen der von der restriktiven Luftfahrtgesetzgebung geplagten Pilotinnen und Piloten im Hessischen Luftsportbund. Die anwesenden Repräsentanten der Politik und Verwaltung sowie auch der stellvertretende Vorsitzende des Landessportbundes Hessen wurden somit unmittelbar mit der Stimmungslage unter Hessens Luftsportlerinnen und Luftsportlern konfrontiert. Die verschärften Medicalbedingungen, die Luftsicherheitsgesetzgebung standen am Pranger. Auch die Überregulierung durch die Luftfahrtgesetzgebung wurde nicht ausgelassen.

Erfreut und mit Applaus nahm die Versammlung zur Kenntnis, dass der Regierungspräsident von Kassel, Lutz Klein, sich dem Urteil des Landtages aus Schleswig-Holstein anschloss, der befand, wie bei JAR-CONTRA schon mehrmals berichtet, dass die ZÜP keinen zusätzlichen Gewinn an Sicherheit bringe.Das Grußwort des Vertreters des Landessportbundes Hessen, Rolf Hocke, warb um Verständnis für die geplanten Sicherheitsmaßnahmen zur Fußball WM aus seiner Sicht. Die Versammlung quittierte dieses Ansinnen mit eisigem Schweigen, während Jens Plusczyk sofort unter dem Beifall der Anwesenden energisch widersprach. Die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg ( CDU) brillierte mit nichtssagendem Blabla.

Der Präsident erwähnte mehrfach, dass Bestrebungen im Gange sind, die Kommunikation zu den Vereinen zu verbessern. Um dies zu untermauern, wurde ein entsprechender Antrag von der Mitgliederversammlung angenommen. Ein Positionspapier wird verfasst und auf der Homepage des Hessischen Luftsportbundes veröffentlicht.

Die von Claus-Dieter und von JAR-CONTRA ins Leben gerufene Twenny-Aktion wurde vorbehaltlos unterstützt. In einer Saalkollekte kamen 400 Euro zusammen. Der Präsident versprach ein Modell höchstpersönlich beim Polizeipräsidenten in Frankfurt abzugeben. Hier sehen wir eine Schnittmege zur Zusammenarbeit. Die zur Verbandspolitik anlässlich der unterschiedlichen Anträge gemachten Äußerungen werden wir einer kritischen Überprüfung unterziehen und zum gegebenen Zeitpunkt kommentieren.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2007 um 12:56 Uhr