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Mitgliederzahlen - Mitglieder zahlen

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Leserbrief zum Kommentar Luftsport 02/2006

Mitgliederzahlen - Mitglieder zahlen

Unbestritten braucht der Luftsport einen Verband als Schnittstelle zu den Beh?rden, Ministerien und der Politik.

Zerst?ren Geiz-ist-Geil Anh?nger und Trittbrettfahrer die Verb?nde des Luftsportes?

Au?erhalb des DAeC sind rund 7.000 Motorflieger Mitglied der AOPA, 63.500 Modellflugsportler im Deutschen Modelfliegerverband oder der Deutschen Modellflugorganisation (DMFV/DMO) und 2.800 Ultraleichtpiloten im Deutschen Ultraleichtflieger-Verband (DULV).

Weitere gesch?tzte 38.000 Luftsportler, das entspricht rund 18 Prozent der Luftsportler in Deutschland, geh?ren keinem Verband an.

Viele davon fragen sich nach dem Nutzen einer Mitgliedschaft. Effektive Dienstleistungen und optimaler Service sind die meistgenannten Forderungen an die Organisationen, f?r die Mitglieder ihre Beitr?ge bezahlen oder bereit sind zu zahlen.

Ohne zun?chst die Zahlen qualitativ zu bewerten, dass heute mehr Luftsportler au?erhalb des DAeC?s stehen als innerhalb, muss dieses bedenklich stimmen. Soweit dies von au?en zu beurteilen ist, ist der Mitgliederr?ckgang bei den Verb?nden au?erhalb des DAeC proportional geringer als bei der Mitgliederentwicklung innerhalb des DAeCs. Unabh?ngig von dieser absoluten Zahlenentwicklung ist insbesondere die Un?bersichtlichkeit der Strukturen sowie die sich daraus ergebende nur bedingte B?ndelung der Interesssen des Luftsportes nach au?en, keine stabile Grundlage zur langfristigen Entwicklung des Luftsportes in der Bundesrepublik Deutschland.

Verwunderlich erscheint mir jedoch die Reaktion des Pr?sidenten des DAeC, Gerd Allerdissen. Geschrieben hat o.g. Text Herbert M?rtin im Abschlussbericht des DAeC Auschuss Struktur 2000 (S.20 ff). Neu ist diese Entwicklung nicht, nachdenklich sollte die Mitglieder lediglich mobile casino stimmen, dass sich in all den Jahren an der Struktur des DAeC und im Luftsport Deutschlands nicht viel ge?ndert hat. Der von Mitgliedsbeitr?gen bezahlte, brillante Bericht ist in den Schubladen der Funktionstr?ger verschwunden und wartet auf eine Wiederauferstehung in einer wieder neuen Strukturreform-Beratung auf Kosten der noch zahlenden Mitglieder.

Geiz-ist-Geil Anh?nger und Trittbrettfahrer haben nie die Ansicht vertreten die Verb?nde des Luftsportes zu zerst?ren sondern sie endlich zum Handeln zu bewegen, sie sind lediglich in andere "Sportfachgruppen" die ihre Interessen nachweislicher und transparenter vertreten, gewechselt.

Hoffnung gibt nun aber die gemeinsame Aktion Twenny, die das Konkurrenzdenken um Mitgliedsbeitr?ge und Kompetenzen hoffentlich in den Hintergrund dr?ngen wird. Ein prominenter Mann sagte einst: Wer zu sp?t kommt, den bestraft das Leben - echte Solidarit?t hat nichts mit Geld zu tun, sie hat nur ein gemeinsames Ziel.

Rolf Schneider
2. Vorsitzender FSG Hammelburg e.V.
Mitglied der AOPA Germany

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 16. Mai 2015 um 12:40 Uhr