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MdB Wilhelm Josef Sebastian informiert sich über bürokratische Belastungen für Privatflieger

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Aus dem Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler erreichte uns folgender Bericht, der zeigt, dass die von JAR-CONTRA initiierte und gemeinsam mit mit dem DAEC, der AOPA und dem Deutschen Modellfliegerverband durchgeführte Aktion "Twenny" Sinn macht, wenn an Hand von Fallbeispielen der Kontakt zur Politik aus den Vereinen heraus gesucht wird. Gerne veröffentlichen wir den Bericht des Vereins.


Bild: MdB Sebastian auf dem Flugplatz Bengener Heide des LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler (von rechts: Horst Maurmann, Dr. Bernhard Stölzle, Wilhelm Josef Sebastian (MdB), Dr. Martin Steffens, Eckardt Riedel)


Der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Josef Sebastian (CDU) hat sich am 07.06.2006 beim Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler auf dem Flugplatz Bengener Heide über die aktuellen Probleme der Privatpiloten in der Bundesrepublik Deutschland informiert. In einer sehr offenen und konstruktiven Diskussion wurden Themen wie die Verschärfungen bei den Flugtauglichkeitsuntersuchungen (JAR-FCL 3 deutsch), die Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) und die zunehmenden Tendenzen zur Einrichtung von Sperrzonen (Atomkraftwerke, FIFA WM) diskutiert. Die Bad Neuenahrer Piloten machten anhand konkreter Beispiele transparent, dass diese Regelungen vielfach nur die Allgemeine Luftfahrt einschränken und zu mehr Bürokratie führen, nicht aber zu mehr Sicherheit im Luftverkehr. Herr Sebastian war bereits durch die Twenny-Aktion auf die zunehmenden Probleme der Allgemeinen Luftfahrt aufmerksam geworden. Ein Beschwerdeschreiben und ein persönlicher Kontakt des LSV-Piloten Dr. Martin Steffens, der kürzlich zur Beantragung der ZÜP aufgefordert wurde, führten schließlich zu dem Informationsbesuch des langjährigen Parlamentariers. Wilhelm Josef Sebastian versprach nach der Diskussion, dass er sich in Berlin im Sinne der Privatpiloten einsetzen werde. „Wir müssen die Vorschriften unbedingt auf das Sinnvolle und für die Piloten zeitlich und finanziell Vertretbare zurückführen“, erklärt Herr Sebastian in einer Pressemitteilung zu seinem Besuch beim LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler. Empfehlung an alle Piloten: Nehmt persönlichen Kontakt zu der oder dem Abgeordneten Eures Wahlkreises auf und sprecht über unsere Probleme! Das persönliche Gespräch bringt mehr als 100 Briefe und ein gut informierter und überzeugter Parlamentarier wird uns auch unterstützen! Eckardt Riedel
JAR-CONTRA begrüßt es, wenn seitens der Vereine in dieser Form die Nacharbeit zu Twenny erfolgt und hofft, dass dieses Beispiel Nachahmer findet und somit viele nützliche Kontakte zu den gewählten Volksvertretern seitens der Vereine geschaffen werden.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. Februar 2007 um 19:05 Uhr