Schutz der Öffentlichkeit, wer schützt uns vor der Öffentlichkeit?

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Gibt es eigentlich dokumentierte Beweise zu der pauschalen und beliebten Behauptung seitens des Innenministeriums, „die Maßnahme trägt der Forderung der Öffentlichkeit nach mehr Sicherheit Rechnung“? Das bisschen Eigennutz kann es doch nicht sein. Fakt ist, mit dieser durch Fehlinformationen gefütterten Öffentlichkeit kann man Wahlen gewinnen, nachzulesen in dem Artikel "Der politische Nutzen von Kriminalität"

Wer ist diese Öffentlichkeit, auf die man sich bezieht?

Sind dies Personen, die Suggestivfragen ohne nachzudenken mit ja beantworten:

- Zur besseren Terrorabwehr soll eine verstärkte Überwachung durch Videokameras eingeführt werden. Sind sie dafür?

- Finden Sie auch, dass jeder der, nicht nur gelegentlich, Zugang zu Flughäfen haben KÖNNTE, zur besseren Terrorabwehr besonders überprüft werden sollte?

- Sind Sie der Meinung, dass AKWs durch Luftsperrgebiete „geschützt“ werden sollen?

Möglicherweise antworten auf diese Fragen aber auch hier die gleichen 63 Prozent mit JA, die in Deutschland einer Forsa-Umfrage zufolge Folter unter bestimmten Umständen befürworten.

Wird unsere Bevölkerung langsam aber sicher verrückt?!

In diesem Land sterben jedes Jahr über 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens und rund 40.000 durch die Folgen des Alkohols, nebenbei leiden rund 12% der Bevölkerung an Fettsucht. 11.000 Menschen bringen sich um. Nachzulesen beim Statistischen Bundesamt - Todesursachen in Deutschland

Menschen sterben mit Vorsatz und Ansage und gleichzeitig haben sie Angst vor Terroranschlägen?
Solange Menschen sterben und das eben hingenommen wird, sollten wir die ehrlichste und verlässlichste Abwehrmaßnahme gegen Terrorismus wählen, nämlich sich einfach nicht terrorisieren zu lassen.

3.300 Menschen sterben jährlich an Passivrauchen. Wo bleiben die Gesetze, die das Rauchverbot und dessen Überwachung regeln? Diese Toten könnten im Gegensatz zu den Opfern von Terroranschlägen durch sinnvolle Maßnahmen der Politik verhindert werden! Zum Vergleich, bei dem weltweit größten Terroranschlag mit 4 Airlinern starben 2996 Menschen.

Mit diesem Irrwitz muss man sich wohl abfinden in einem Land, in dem man den Tabakanbau mit rund 150 Millionen Euro jährlich aus der Staatskasse subventioniert. MDR - FAKT

Es ist der gleiche Irrwitz, der einen verwirrten Motorseglerflieger zum Terroristen stempelte und zur Verhinderung von solchen Vorfällen ein Luftsicherheitsgesetz aus dem Boden stampfen ließ, dass nun alles Andere abdeckt, aber nicht zur Verhinderung des genannten Vorfalls führt.

Das LuftSIG, die endlose Geschichte eines schlecht gemachten Gesetzes mit handwerklichen Fehlern, bei dem man das Ziel völlig aus den Augen verlor.

Warum keine kämpferischen Diskussionen, damit Alkohol am Steuer durch wasserdichte Überwachungsmaßnahmen in Gaststätten und Kneipen 100%ig ausgeschlossen wird, obwohl bei jedem zweiten Unfall (mit immerhin 5.361Toten) Alkohol im Spiel ist - und das Trinken wissentlich und absichtlich stattfindet?

Die Moral der Politiker ist auf einem Tiefpunkt angekommen, es wird mit den Ängsten casino pa natet der Menschen gespielt, um von hilfloser Politik abzulenken. Das LuftSIG dient dazu, dass unsere Politiker einen scheinbaren Erfolg vorweisen wollen, um wieder gewählt zu werden und sie nichts anderes mehr bieten können, als den Leuten gefühlte Sicherheit einzusuggerieren. Wer gibt unseren Abgeordneten den Auftrag, Gesetze ins Leben zu rufen, die ins Leere schießen? Sorgen Blitz-Magazine für die abendliche Volksverblödung und Politikerignoranz?

Wir müssen den Menschen klarmachen, dass momentan ein Prozess im Gang ist, der die Grundrechte untergräbt und aushebelt. Ein hilfloses "Das haben wir so nicht gewollt", wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist nicht hinnehmbar.

Sollten unsere Verbände die Menschen in diesem Land nicht dringend informieren, wer den ganzen Unfug bezahlen muss und wie minimal der Nutzen letztendlich ist? Stattdessen ist man mit dem 5-Jahresintervall bei der ZÜP quasi einverstanden und hofft auf ein baldiges europäisches Problem.

Dazu müsste die Mehrheit der Journalisten erst einmal erfahren, wer der DAeC ist. Wie wäre es mit der Durchführung von Pressekonferenzen, natürlich nicht in Braunschweig - sondern in Berlin (oder wenigstens in Egelsbach). Auf einer solchen Pressekonferenz sammeln Journalisten auch Telefonnummern, die man im "Ernstfall" anrufen kann. Hierzu gehört auch das Schalten von Inseraten in den Fachblättern der Journalisten. Dies praktizieren jeden Monat etliche Firmen. Der DAeC muss vordringlich seinen Bekanntheitsgrad vergrößern und seine Kompetenz in der Allgemeinen Luftfahrt besser darstellen. Wo sind die Medienbeauftragten der Verbände?

Letztendlich ist festzustellen, dass die "Presseveröffentlichungen" auf einigen Verbandsseiten über den Status der Selbstbeweihräucherung nicht hinauskommen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 24. Mai 2015 um 05:06 Uhr