LSA-DAeC schlaf weiter!

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Auch der Aerokurier kritisiert in seiner letzten Ausgabe den DAeC, weil er sich im Bezug auf die Light Sports Aircraft (LSA) Klasse "vornehm zur?ckh?lt"

Die Diskussion ?ber diese wichtige Flugzeugklasse, angesiedelt zwischen den ULs und den Motorflugzeugen, die nach den f?r Verkehrsflugzeuge geschaffenen und entsprechend teuren JAR Vorgaben gemessen und gepr?ft werden, findet praktisch ohne den daf?r zust?ndigen Luftsport_Dachverband statt.

Der DAeC, welcher streng die Sparten Motorflug und UL-Flug trennt, erkennt die Chance offensichtlich nicht, das Dilemma zwischen der austerbenden Echo-Klasse und den Ultraleichten l?sen zu k?nnen. Motorfluglehrer k?nnen oft die Bedingungen nicht erf?llen, die zu Erhaltung ihrer Lehrberechtigung n?tig sind. Wartung und Spritverbrauch machen die Motorflugzeug der E-Klasse teuer. Ultraleichtflugzeuge sind kosteng?nstig. Zugunsten von werbewirksamen Performanceangaben wird jedoch die Flugsicherheit hinten angestellt. Die Gewichtsproblematik, die diese Flugzeuge praktisch nur einsitzig einsetzbar macht ist offensichtliches Ergebnis dieser Ausrichtung.

Die LSA-Klasse k?nnte den K?nigsweg er?ffnen. Kosteng?nstig und sicher! Es w?re unter anderem Aufgabe des DAeC sich f?r diese Klasse in Europa einzusetzen.

Was sind die Gr?nde f?r das Schweigen des Dachverbandes? Spartendenken, F?hrerlosigkeit, Resourcenverschwendung durch die f?derale Strukur, deren ?nderung bis heute nicht angegangen wird, sind Kritikpunkte am DAeC. Wie auch in anderen wichtigen Fragen, die Zukunft des Luftsports betreffend, schweigt er. Fragen diesbetreffend werden mit Beruhigungsfloskeln abgeb?gelt - wie von den Politikern. Wir haben keine Sparte f?r LSA, die Diskusionen sind in Englisch, das soll die EAS machen, usw.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Oktober 2013 um 10:49 Uhr